Die richtige Pflanzenwand für Ihren Raum
Eine Pflanzenwand ist nicht gleich eine Pflanzenwand. Je nach Raum, Nutzung und gewünschtem Pflegeaufwand gibt es grundlegend verschiedene Systeme mit unterschiedlichen Kosten, Anforderungen und Wirkungen.
Greenfinity realisiert Pflanzenwände aus echten Naturmaterialien: konserviert für maximale Pflegefreiheit, lebend für aktive Raumwirkung. Die folgende Übersicht zeigt, welche Variante zu Ihrem Projekt passt und wo die Unterschiede wirklich liegen.
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10–15 | 10+ | |
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CHF 330–480 /m² | CHF 780–1'450 /m² | CHF 2'000–3'500 /m² |
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CHF 0 /m² | CHF 0 /m² | CHF 250–350 /m² |
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≈ CHF 4'050 | ≈ CHF 7'800–9'200 | ≈ CHF 32'500–52'500 |
Welche Lösung passt zu Ihrem Projekt?
Jede Pflanzenwand ist anders. Ob konservierte Wandbegrünung, lebende Greenwall oder etwas dazwischen: Wir helfen Ihnen, die passende Variante für Ihren Raum zu finden.
Häufige Fragen zu Pflanzenwänden für Innenräume
Warum in eine echte Moos- oder Pflanzenwand investieren, wenn Kunststoff günstiger ist?
Der Hauptgrund liegt in der sogenannten Neuroästhetik. Unser Gehirn erkennt unterbewusst sofort den Unterschied zwischen echten biologischen Strukturen und künstlichen Materialien. Während echte Pflanzen und konserviertes Moos nachweislich den Stresshormonspiegel (Cortisol) senken und die Ausschüttung von Entspannungshormonen fördern, bleibt dieser essenzielle Effekt bei Plastikpflanzen völlig aus. Auch wenn hochwertige Kunstpflanzen optisch überzeugen, registriert das menschliche Unterbewusstsein die synthetische Beschaffenheit. Wer eine Pflanzenwand integriert, um das Wohlbefinden, die Konzentration oder das Raumklima im Büro spürbar zu verbessern, erzielt diese biophilen Effekte nur mit echter Botanik. Erdölbasierte Imitate stellen in diesem Kontext oft einen Widerspruch zum eigentlichen Ziel eines gesunden Raumdesigns dar. Dies wird durch neurowissenschaftliche Untersuchungen im Bereich Biophilic Design gestützt, die belegen, dass künstliche Materialien die positiven neuronalen Pfade im Gehirn nicht aktivieren können.
Was ist der Unterschied zwischen künstlichen, konservierten und lebenden Pflanzenwänden?
Pflanzenwände gibt es in drei grundlegend verschiedenen Ausführungen, mit je eigenen Stärken und Kompromissen.
Künstliche Pflanzenwände bestehen aus synthetischen Materialien wie Polyethylen und werden ausschliesslich dekorativ eingesetzt. Sie benötigen weder Wasser noch Licht und sind in der Anschaffung günstig (ab CHF 330/m²). Da es sich um Erdölprodukte handelt, entfalten sie jedoch keine biophilen Wirkungen auf Wohlbefinden oder Raumklima und wirken aus der Nähe häufig künstlich.
Konservierte Pflanzenwände bestehen aus echten Pflanzen und Moosen, die durch ein schonendes Verfahren auf Glycerinbasis dauerhaft haltbar gemacht wurden. Das Ergebnis: echte Botanik ohne jeglichen Pflegeaufwand, kein Wasser, kein Licht, kein Wartungsvertrag. Die natürliche Materialstruktur, insbesondere bei Kugelmoos als Basis, sorgt zusätzlich für eine messbar hohe Schallabsorption. Investitionskosten ab CHF 780/m², dafür null laufende Betriebskosten.
Lebende Pflanzenwände sind biologisch aktiv: Sie produzieren Sauerstoff, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und filtern Schadstoffe aus der Luft. Dieser maximale Raumklimanutzen hat seinen Preis, sowohl in der Anschaffung (ab CHF 2'000/m²) als auch im laufenden Unterhalt (CHF 250–350/m²/Jahr) durch automatische Bewässerung, Speziallicht und regelmässige Pflege.
Die Wahl hängt von drei Faktoren ab: dem gewünschten Nutzen (rein dekorativ vs. funktional), dem verfügbaren Budget und der Bereitschaft für laufenden Unterhalt.
Verbessert eine Pflanzenwand die Raumakustik im Büro?
Ja, allerdings mit einem entscheidenden Unterschied je nach Typ.
Konservierte Pflanzenwände mit Kugelmoos erzielen die beste akustische Wirkung unter allen drei Varianten. Die dreidimensionale, poröse Struktur des Mooses absorbiert Schallwellen besonders effektiv und reduziert Nachhall und Lärmpegel spürbar, ohne zusätzliche Akustikpaneele. Das macht sie zur bevorzugten Lösung in offenen Büroflächen, Konferenzräumen und Empfangsbereichen, wo harte Oberflächen wie Beton, Glas und Estrich den Schall reflektieren.
Lebende Pflanzenwände erzielen je nach Systemaufbau und Bepflanzung ebenfalls eine gute Schallabsorption, sind jedoch stärker von der gewählten Pflanzenart und der Substrattiefe abhängig.
Künstliche Pflanzenwände hingegen leisten ohne speziellen Dämmaufbau nur eine marginale akustische Wirkung, da die Kunststoffoberflächen Schall eher reflektieren als absorbieren.
Für Unternehmen, die gleichzeitig Raumästhetik und messbare Akustikverbesserung anstreben, ist die konservierte Pflanzenwand mit Kugelmoos die effizienteste Lösung: ohne Wartungsaufwand und mit langfristiger Wirkung.
Braucht eine Pflanzenwand zwingend einen Wasseranschluss und spezielles Licht?
Das hängt vollständig vom gewählten Typ ab.
Konservierte und künstliche Pflanzenwände benötigen weder Wasseranschluss noch Speziallicht. Sie können an jeder Innenwand installiert werden, auch in fensterlosen Räumen, Fluren, Treppenhäusern oder Serverräumen. Beleuchtung dient hier ausschliesslich der Inszenierung, nicht dem Überleben der Pflanzen.
Lebende Pflanzenwände hingegen erfordern zwingend ein automatisiertes Bewässerungssystem mit Frischwasseranschluss und Entwässerung sowie in den meisten Innenräumen eine dedizierte Pflanzenbeleuchtung (Vollspektrum-LED). Fehlt ausreichend Tageslicht, was in vielen Büros, Hotels und öffentlichen Gebäuden der Fall ist, wird Kunstlicht zur technischen Notwendigkeit, nicht zur Option. Dies erhöht sowohl die Installationskomplexität als auch die laufenden Stromkosten.
Wer eine Pflanzenwand in einem Bestandsbau ohne vorhandene Leitungsführung integrieren möchte, spart mit einer konservierten Lösung erhebliche bauliche Aufwände und damit auch Zeit und Kosten in der Planung.
Ziehen echte oder konservierte Pflanzenwände Insekten an?
Nein, zumindest nicht bei konservierten Pflanzenwänden. Da das Moos und die Pflanzen biologisch inaktiv sind, gibt es weder Erdreich noch Feuchtigkeit noch organische Zersetzungsprozesse, also keine der Bedingungen, die Insekten anziehen. Konservierte Pflanzenwände sind hypoallergen, ungiftig und für Büros, Hotels und öffentliche Gebäude bedenkenlos geeignet.
Bei lebenden Pflanzenwänden ist das Risiko grundsätzlich vorhanden, aber bei professioneller Installation und regelmässiger Pflege sehr gering. Entscheidend sind dabei drei Faktoren: ein geschlossenes, hygienisches Substrat ohne offene Erdstellen, ein optimiertes Bewässerungssystem, das keine Staunässe erzeugt, und regelmässige Kontrolle durch einen Fachbetrieb. Probleme entstehen fast ausschliesslich bei mangelhafter Pflege oder falsch dimensionierten Bewässerungssystemen, nicht durch die Pflanzenwand als solche.
Künstliche Pflanzenwände aus Kunststoff ziehen naturgemäss keine Insekten an, bieten dafür jedoch auch keinen der funktionalen oder biophilen Vorteile echter Botanik.
Wer im gewerblichen Umfeld auf Nummer sicher gehen möchte, etwa in der Gastronomie, im Gesundheitswesen oder in repräsentativen Empfangsbereichen, ist mit einer konservierten Pflanzenwand optimal aufgestellt: volle Naturästhetik, null biologisches Risiko.

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